Modul 3: Posttraumatisches Wachstum – Ressourcen und Resilienzfähigkeit

„Der Mensch ist mehr, als seine Krankheit, seine Diagnosen und auch seine Traumata.“  

Luise Reddemann

Zentralbild/Heinscher/ Berlin im Sommer 1946: Dieser Junge pflegt mit Liebe seinen kleinen selbstangelegten Gemüsegarten auf dem Schutthaufen vor seiner elterlichen Wohnung in der Berliner Innenstadt.

Zentralbild/Heinscher/ Berlin im Sommer 1946: Dieser Junge pflegt mit Liebe seinen kleinen selbst angelegten Gemüsegarten auf dem Schutthaufen vor seiner elterlichen Wohnung in der Berliner Innenstadt.

Traumatisierte und psychisch belastete Menschen haben viele Ressourcen, denn Sie haben das Trauma überlebt und eine mehr oder weniger stabile Identität entwickelt.

Wie widerstandsfähig ein Mensch unter extremen psychischen Belastungen reagiert, hängt von seinen bisherigen Lebensumständen und seinen individuellen Bewältigungsressourcen ab.

Traumatisierte Menschen haben in der Regel eine hohe Empathiefähigkeit und können, wenn sie ihre traumatischen Erfahrungen bearbeiten und integrieren konnten, anderen Menschen im Umgang mit belastenden Lebenserfahrungen helfen.

Was gilt es zu beachten, wenn wir mit traumatisierten und psychisch belasteten Menschen in Kontakt treten? Welche Verhaltensweisen sind für die Betroffenen stabilisierend, förderlich und ressourcenaktivierend?